Glossar
Versicherungsbegriffe von A bis Z
Versicherungssprache ist selten selbsterklärend. Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um Versicherung und Vorsorge kurz und verständlich erläutert. Haben Sie eine Frage zu Ihrem konkreten Fall, sprechen Sie uns an.
A
- Allgefahrenversicherung Versicherungsschutz, der alle Gefahren abdeckt, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind.
- Altersvorsorge Finanzielle Vorsorge für den Ruhestand durch private oder betriebliche Versicherungsprodukte.
- Anspruchserhebungsprinzip (Claims-made) Versicherungsprinzip, bei dem der Zeitpunkt der Anspruchserhebung für den Versicherungsschutz maßgeblich ist.
- Apothekenversicherung Branchenspezifisches Versicherungskonzept zur umfassenden Absicherung von Apothekenbetrieben.
- Arzthaftpflicht-Versicherung Spezielle Berufshaftpflicht für Ärzte und medizinische Einrichtungen gegen Behandlungsfehler.
- Assistance-Leistungen Soforthelfer-Services des Versicherers, zum Beispiel Pannenhilfe, Notfall-Hotline oder Rechtsberatung.
- Aufklärungspflicht Pflicht des Versicherungsnehmers, den Versicherer über risikorelevante Umstände zu informieren.
- Außenversicherung Versicherungsschutz für Hausrat, der sich vorübergehend außerhalb der Wohnung befindet.
B
- Bauherrenhaftpflicht-Versicherung Haftpflichtschutz für Bauherren gegen Personen-, Sach- und Vermögensschäden im Zusammenhang mit Bauvorhaben.
- Bauleistungs-Versicherung Absicherung von Lieferungen und Leistungen für Neu- oder Umbauten gegen unvorhergesehene Schäden.
- Beitrag (Prämie) Regelmäßige Zahlung des Versicherungsnehmers an den Versicherer als Gegenleistung für den Versicherungsschutz.
- Berufshaftpflicht-Versicherung Haftpflichtschutz für bestimmte Berufsgruppen und Freiberufler, insbesondere bei Vermögensschäden.
- Berufsunfähigkeits-Versicherung Absicherung gegen den finanziellen Verlust bei dauerhafter Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall.
- Betriebliche Altersversorgung (bAV) Vom Arbeitgeber organisierte Altersvorsorge für Mitarbeiter als Ergänzung zur gesetzlichen Rente.
- Betriebs-Unterbrechungs-Versicherung Schutz vor entgangenem Gewinn und fortlaufenden Kosten nach einem versicherten Sachschaden.
- Betriebshaftpflicht-Versicherung Schutz für Unternehmen vor Schadenersatzansprüchen Dritter aus betrieblicher Tätigkeit.
- Betriebsschließungs-Versicherung Absicherung gegen finanzielle Folgen einer behördlich angeordneten Betriebsschließung.
- Bürgschafts-Versicherung Ersatz für Bankbürgschaften, insbesondere im Bauhaupt- und Nebengewerbe.
C
D
- D&O-Versicherung (Directors and Officers) Vermögensschadenhaftpflicht für Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte.
- Deckungssumme Maximalbetrag, den der Versicherer im Schadensfall leistet.
- Dienstreise-Versicherung Versicherungsschutz für Mitarbeiter während beruflicher Reisen im In- und Ausland.
- Doppelversicherung Situation, in der dasselbe Risiko bei mehreren Versicherern gleichzeitig versichert ist.
- Dynamik (Beitragsanpassung) Automatische Anpassung von Versicherungssummen und Beiträgen an steigende Werte oder Kosten.
E
- Eigenanteil Vereinbarter Betrag, den der Versicherungsnehmer im Schadensfall selbst trägt.
- Eigenschadenversicherung Versicherungsschutz für Schäden am eigenen Vermögen, zum Beispiel im Rahmen einer Cyber-Versicherung.
- Einbruchdiebstahl-Versicherung Schutz gegen Verluste durch Einbruch, Raub und Vandalismus.
- Elektronik-Versicherung Allgefahrenversicherung für elektronische Geräte, Anlagen und Systeme in Unternehmen.
- Elementarschaden-Versicherung Zusatzschutz gegen Naturgefahren wie Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsch, Schneedruck und Starkregen.
- Ertragsausfall-Versicherung Bilanzschutz für Unternehmen bei Gewinnausfall und fortlaufenden Kosten nach Sachschäden.
F
G
- Galerieversicherung Branchenspezifisches Versicherungskonzept für Galerien gegen besondere Risiken des Kunstmarkts.
- Gebäude-Versicherung Schutz für Gewerbe- und Wohnimmobilien gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und Elementarschäden.
- Generationenberatung Umfassende Vorsorgeberatung für rechtliche, medizinische und finanzielle Ereignisse über Generationen hinweg.
- Gesamtschutzkonzept Individuell abgestimmtes Versicherungspaket, das alle relevanten Risiken eines Kunden abdeckt.
- Geschäfts-Versicherung Versicherung von Betriebseinrichtung, Waren und Vorräten gegen verschiedene Gefahren.
- Glas-Versicherung Allgefahrenversicherung für Gebäude- und Mobiliarverglasungen gegen Glasbruch.
- Grobe Fahrlässigkeit Besonders schwere Sorgfaltspflichtverletzung, die den Versicherungsschutz einschränken kann.
H
I
K
- Kasko-Versicherung Versicherungsschutz für das eigene Fahrzeug bei Beschädigung, Zerstörung oder Verlust.
- Kautions-Versicherung Alternative zur Bankbürgschaft für Unternehmen, die Sicherheiten stellen müssen.
- KFZ-Haftpflicht-Versicherung Gesetzlich vorgeschriebene Versicherung für Fahrzeughalter gegen Schäden an Dritten.
- KFZ-Versicherung Sammelbezeichnung für alle Versicherungen rund um das Kraftfahrzeug (Haftpflicht, Kasko, Insassenunfall).
- Konditionsdifferenzdeckung Versicherungsschutz, der Lücken zwischen verschiedenen Policen schließt.
- Kontraindikation Umstand, der gegen den Abschluss oder die Aufrechterhaltung einer bestimmten Versicherung spricht.
- Kranken-Zusatzversicherung Private Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung für erweiterte Leistungen.
- Krankenversicherung (privat) Private Absicherung der Krankheitskosten mit individuell wählbarem Leistungsumfang.
- Kredit-Versicherung Schutz für Unternehmen vor Forderungsausfällen durch zahlungsunfähige Kunden.
- Kündigungsfrist Vertragliche Frist, innerhalb derer ein Versicherungsvertrag gekündigt werden kann.
L
M
N
- Nachversicherungsgarantie Recht des Versicherungsnehmers, bei bestimmten Ereignissen den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen.
- Naturgefahren Risiken durch Elementarereignisse wie Überschwemmung, Starkregen, Erdbeben, Erdrutsch oder Schneedruck.
- Neuwertentschädigung Erstattung der Kosten für eine Neuanschaffung gleichwertiger Sachen im Schadensfall.
O
P
- Personenschaden Körperverletzung oder Tod einer Person als versicherter Schadensfall.
- Pflegeversicherung Absicherung für den Pflegefall zur Deckung der Kosten für häusliche oder stationäre Pflege.
- PharmAssec Premium-Versicherungskonzept speziell für Apotheken mit umfassendem Branchenschutz.
- Photovoltaikanlagen-Versicherung Elektronik-Versicherung für Solaranlagen gegen Sachschäden und technische Defekte.
- Policierung Ausstellung und Dokumentation eines Versicherungsvertrags durch den Versicherer.
- Prämie Regelmäßige Zahlung des Versicherungsnehmers an den Versicherer für den gewährten Versicherungsschutz.
- Privathaftpflicht-Versicherung Versicherungsschutz für Privatpersonen gegen Schadenersatzansprüche aus dem Alltag.
- Produkthaftpflicht-Versicherung Schutz für Hersteller und Händler gegen Schadenersatzansprüche aus fehlerhaften Produkten.
R
- Rahmenvertrag Vertragliche Vereinbarung zwischen Versicherungsmakler und Versicherer mit besonderen Konditionen für eine Kundengruppe.
- Rechtsschutz-Versicherung Übernahme der Kosten für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen, zum Beispiel Anwalts- und Gerichtskosten.
- Regressanspruch Recht des Versicherers, nach einer Schadensregulierung den Schadensverursacher in Anspruch zu nehmen.
- Reise-Versicherung Absicherung gegen finanzielle Risiken im Zusammenhang mit Reisen (Rücktritt, Krankheit, Gepäck).
- Risiko-Lebensversicherung Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall, insbesondere bei bestehenden Darlehen oder Familien mit Kindern.
- Risikoanalyse Systematische Erfassung und Bewertung aller versicherbaren Risiken als Grundlage für das Versicherungskonzept.
- Rohbauversicherung Beitragsfreie Feuerversicherung für Gebäude während der Bauphase.
- Ruheversicherung Vorübergehende Stilllegung eines Versicherungsvertrages ohne Verlust der Rechte.
S
- Sachschaden Beschädigung oder Zerstörung materieller Güter als versicherter Schadensfall.
- Sachversicherung Oberbegriff für Versicherungen zum Schutz materieller Güter (Gebäude, Inventar, Maschinen).
- Schadenmanagement Professionelle Abwicklung und Regulierung von Versicherungsschäden durch den Versicherungsmakler.
- Schadenminderungspflicht Pflicht des Versicherungsnehmers, nach Eintritt eines Schadens diesen so gering wie möglich zu halten.
- Schadensregulierung Prozess der Prüfung, Bewertung und Erstattung eines gemeldeten Versicherungsschadens.
- Selbstbeteiligung (Selbstbehalt) Vereinbarter Eigenanteil des Versicherungsnehmers an den Kosten eines Schadensfalls.
- Sterbegeld-Versicherung Absicherung der Bestattungskosten zur finanziellen Entlastung der Hinterbliebenen.
- Straf-Rechtsschutz-Versicherung Kostenübernahme für die Verteidigung in Ermittlungs- und Strafverfahren.
- Sturmschaden-Versicherung Schutz gegen Schäden durch Sturm (ab Windstärke 8) und Hagel an Gebäuden und Inventar.
- Summenversicherung Versicherungsform, bei der im Leistungsfall eine fest vereinbarte Summe ausgezahlt wird, unabhängig vom tatsächlichen Schaden.
T
- Teilkasko-Versicherung KFZ-Versicherung gegen Diebstahl, Brand, Glasbruch, Wildunfall und Elementarschäden.
- Tier-Krankenversicherung Absicherung der Behandlungs- und Operationskosten für Hunde, Katzen oder Pferde.
- Tier-Lebensversicherung Absicherung des finanziellen Wertes hochwertiger Tiere, insbesondere Pferde, bei Tod oder Nottötung.
- Transportversicherung Versicherung von Waren und Gütern während des Transports gegen Beschädigung und Verlust.
U
- Umwelthaftpflicht-Versicherung Schutz für Unternehmen gegen Haftungsansprüche aus Umweltschäden nach dem Umwelthaftungsgesetz.
- Unfall-Versicherung (privat) Absicherung gegen finanzielle Folgen von Unfällen, weltweit und rund um die Uhr.
- Unterversicherung Zustand, wenn die Versicherungssumme niedriger ist als der tatsächliche Wert des versicherten Gegenstandes.
V
- Vermögensschaden Finanzieller Schaden, der weder durch Personen- noch durch Sachschäden verursacht wird.
- Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung Absicherung für Berufsgruppen, die durch fehlerhafte Beratung oder Verwaltung Vermögensschäden verursachen können.
- Versicherungscontrolling Regelmäßige Überprüfung und Optimierung des bestehenden Versicherungsschutzes.
- Versicherungskonzept Individuell abgestimmte Gesamtlösung aller Versicherungsbausteine für einen Kunden.
- Versicherungsmakler Unabhängiger Vermittler, der im Auftrag des Kunden aus dem gesamten Versicherungsmarkt die optimale Absicherung auswählt.
- Versicherungsnehmer Vertragspartner des Versicherers, der den Versicherungsvertrag abschließt und die Beiträge zahlt.
- Versicherungspolice Schriftliche Urkunde über den abgeschlossenen Versicherungsvertrag mit allen vereinbarten Bedingungen.
- Versicherungssumme Vertraglich vereinbarter Höchstbetrag der Entschädigungsleistung im Schadensfall.
- Vollkasko-Versicherung Umfassender KFZ-Versicherungsschutz einschließlich selbst verschuldeter Unfälle und Vandalismus.
W
Z
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